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Wir haben uns am Anfang die Frage nach dem Sinn unseres Daseins gestellt, und es ist schon einiges zum Ausdruck gekommen. Gott der Schöpfer der Himmel und der Erde, hat von Anfang an den Menschen zu etwas Höherem bestimmt. Gott hat den Menschen jedoch niedriger erschaffen als die Engel und hat die Engel ausgesandt zum Dienst für die, die Teilhaber der zukünftigen Erbschaft mit Christus sind. Jesus Christus ist der Sohn Gottes und der Erstgeborene von vielen Brüdern. Die Jesus Christus angehören sollen in ihm gleichgestaltet werden und mit einem neuen unvergänglichen Leib überkleidet werden. Wir sind jetzt schon eine neue Kreatur in Christus, wenn Christi Geist in uns die Früchte des Geistes hervor bringt wenn wir ihm angehören und wenn er unser Herr ist. Das alte ichhafte Wesen des Menschen soll der Vergangenheit angehören, wen wir in Jesus Christus unseren Herrn leben. In Jesus Christus sind wir Erben. Paulus sagt in dieser Stelle: „Ich sage aber: Solange der Erbe unmündig ist, ist zwischen ihm und einem Knecht kein Unterschied, obwohl er Herr ist über alles; sondern er ist unter Vormündern und Verwaltern bis zu der Zeit, die der Vater bestimmt hat. So auch wir: Als wir unmündig waren, waren wir unter der Knechtschaft der Elemente der Welt“ (Galater 4. 1-3)„Weil ihr denn Söhne seid, hat Gott den Geist seines Sohnes gesandt in eure Herzen, der schreit: Abba, Vater! So bist du nun kein Knecht mehr, sondern Sohn; wenn aber Sohn, so auch Erbe Gottes durch Christus“ (Galater 4, 6-7).

Wie schon erwähnt ist der Zustand des Menschen in Gottes Ordnung eine niedrigere als die der Engel. Wir haben jedoch eine Anwartschaft auf ein zukünftiges Erbe, in und durch Jesus Christus unserem Herrn. „Und alles, was ihr tut, das tut vom Herzen als dem Herrn und nicht den Menschen, und wisset, daß ihr von dem Herrn die Vergeltung des Erbes empfangen werdet; denn ihr dient dem Herrn Christus“ (Kolosser 3, 23-24). Wenn Jesus Christus unser Herr ist, so werden wir ihm auch nachfolgen wollen und ihm gehorchen. Wenn wir ihn nicht gehorchen wollen und ihn nicht in allem nachfolgen so sind wir auch nicht sein, wir gehören dann nicht zu ihm und er wird uns auch nicht als seine Nachfolger anerkennen. „Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr! in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel. Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr haben wir nicht in deinen Namen geweissagt? Haben wir nicht in deinen Namen Dämonen ausgetrieben? Haben wir nicht in deinen Namen viele Wunder getan? Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie gekannt; weicht von mir ihr Übeltäter!“ (Matthäus 7, 21-23). Im Reich Gottes, in dem man hineingeboren werden muss, wird es keine Übeltäter geben, diese haben dort nichts zu suchen. Es ist dem Menschen auferlegt zu Prüfen ob er im Glauben und in der Wahrheit steht, oder nicht. „Versuchet euch selbst, ob ihr im Glauben seid; prüft euch selbst! Oder erkennt ihr euch selbst nicht, daß Jesus Christus in euch ist? Es sei denn, daß ihr unbewährt seid“ (2 Korinther 13, 5).

Gott hat uns in Jesus Christus eine Herrliche Zukunft verheißen, die weit über das hinaus geht was wir im Augenblick begreifen vermögen, der Niedere Zustand des Menschen soll nicht für immer bestehen bleiben, sondern es wird einen neuen Menschen geben der in Christus gleich gestaltet sein wird. Den Menschen hat Gott niedriger erschaffen als die Engel, doch sind wir Erben mit Christus und werden in der Auferstehung, ihn sehen wie er in seiner Herrlichkeit ist. Der Mensch ist von Gott zu so hohen Dingen bestimmt, wie wir es momentan schwerlich begreifen vermögen. „Du hast ihn eine kleine Zeit niedriger gemacht als die Engel; mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekrönt und hast ihn gesetzt über die Werke deiner Hände; alles hast du unter seinen Füßen getan. Denn indem er ihm aber alles unterworfen hat, hat er nichts gelassen, das ihm nicht untertan sei. Jetzt aber sehen wir noch nicht, daß ihm alles untertan ist. Den aber der eine kleine Zeit niedriger gewesen ist als die Engel, Jesus sehen wir durch das Leiden des Todes gekrönt mit Herrlichkeit und Ehre, damit er durch Gottes Gnade für alle den Tod schmeckte.“ (Hebräer 2, 7-9).

Jesus Christus wurde eine kurze Zeit in seinem menschlichen Dasein unter den Engeln gestellt, denn er wurde als Mensch geboren. Jesus Christus wurde durch sein Todesleiden mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt, er ist auferstanden und in den Himmel aufgefahren und er wird in Herrlichkeit wieder erscheinen, Jesus Christus ist der kommende König der Herr, aller Herren. Das Thema des Hebräerbriefs befasst sich mit der Rolle Jesu Christi in erster Linie in der Künftigen Welt mit der engen Verbundenheit mit allen denen, die durch seine Menschwerdung an seiner künftigen Herrlichkeit teilhaben werden. V. 8 "Jetzt aber sehen wir noch nicht, daß ihm alles untertan ist". „Denn nicht den Engeln hat er unterworfen die zukünftige Welt, von der wir reden“ (Hebräer 2, 5). Im messianischen Reich Christi werden nicht die Engel herrschen! Der gegenwärtige Physische Zustand des Menschen befähigt ihn nicht dazu dass ihm alles unterworfen sein kann. Es ist so dass unsere zukünftige Erbschaft nur in Verbindung mit Jesus Christus möglich ist.

Es ist so unsagbar Herrlich was Gott für diejenigen bereitet hat, die ihn lieben und sein Gebot halten! „Und das ist sein Gebot, daß wir glauben an den Namen seines Sohnes Jesus Christus und uns untereinander lieben, wie er uns ein gebot gegeben hat“ (1. Johannes 3, 23). Was Gott durch die Erniedrigung Jesu Christi tat, stand in völligem Einklang mit Gottes souveränen Gerechtigkeit und Heiligkeit. Ohne Christi Erniedrigung und Leiden könnte es keine Erlösung geben. Ohne Erlösung gäbe es für die Nachfolger Christi keine Verherrlichung. Ja wir sind Brüder Christi und Miterben des Gottesreiches! Jesus ist der Menschensohn, und seine Brüder und Schwestern sind die vielen, die mit ihm sowohl jetzt im Leiden als auch in der künftigen Herrlichkeit verbunden sind. Sie werden die Freude des Königs in der künftigen Welt teilen. Wer jedoch Jesus Christus verleugnet sündigt und wird kein Teil haben an dem Baum des Lebens und an Christi Herrlichkeit und an dem Himmlischen Jerusalem, die Schrift ist in diesem Punkt ganz eindeutig. Abraham schaute mit Hoffnung auf die Verheißung die ihm von Gott gegeben wurde. „Durch den Glauben ist er ein Fremdling gewesen in dem verheißenen Lande als in einem fremden und wohnte in Hütten mit Isaak und Jakob, den Miterben derselben Verheißung; denn er wartete auf die Stadt, die einen festen Grund hat, deren Baumeister und Schöpfer Gott ist.“ (Hebräer 11, 9-10).

Wir lesen in der Schrift über die Leiden in dieser Welt und die Bedrängnis in Verbindung mit unserem vergänglichen Leben. Unser Leben ist jedoch in Jesus Christus gegründet der für uns Gelitten hat und sich für uns aufopferte. Jesus Christus erniedrigte sich, entäußerte sich, in dem er als Mensch geboren wurde und auf die Ebene des Menschseins sich erniedrigte, damit er sich selbst als Sühneopfer hingebe führ die gesamte Menschheit. „Denn es ziemte sich für den, um dessentwillen alle Dinge sind, und durch den alle Dinge sind, daß er den, der viele Söhne zur Herrlichkeit geführt hat, den Anfänger ihres Heils, durch Leiden vollkommen machte. Denn sie alle kommen von einem, beide, der da heiligt und die da geheiligt werden. Darum schämt er sich nicht, sie Brüder zu heißen, ...“ (Hebräer 2, 10-11). Die Herrlichkeit ist jene Herrlichkeit, von der in Psalm 8, 4-7 spricht: „Wenn ich sehe die Himmel, deiner Finger Werk, den Mond die Sterne die du bereitet hast: was ist der Mensch, daß du seiner gedenkst, und des Menschenkind, daß du dich seiner annimmst? Du hast ihn wenig niedriger gemacht denn Gott, und mit Ehre und Schmuck hast du ihn gekrönt. Du hast ihn zum Herrn gemacht über deine Hände Werk; alles hast du unter seine Füße getan…“ Die Herrlichkeit und Herrschaft in der neuen Schöpfungsordnung ist dem Menschen zugesagt und nicht den Engeln. In der Sohnschaft im Reich Gottes liegt die Künftige Herrlichkeit des neuen Menschen, der in der Auferstehung zum ewigen Leben erweckt, höher als die Engel sein wird, in Jesus Christus. Leiden ist ein Teil dessen was wir in der Welt haben, manchmal auch leiden und Verfolgung wegen unserem Glauben. Doch Paulus weist den Gläubigen darauf hin, dass im Vergleich zur Herrlichkeit der Sohnschaft dies nicht von Bedeutung sein kann. An uns soll Gottes Herrlichkeit offenbar werden. Es ist ein Vorausblick auf die Auferstehung des Leibes und die anschließende ewige Herrlichkeit des Gläubigen und seine völlige Gleichgestaltung mit dem Sohn Jesus Christus. „Denn das ängstliche Harren der Schöpfung wartet auf die Offenbarung der Söhne Gottes“ (Römer 8, 19). Nicht nur wir sehnen uns und seufzen, aber auch die Schöpfung wartet im übertragenen Sinn, auf die Offenbarung dieser Sohnesstellung mit Jesus Christus. Als Söhne sind wir auch Erben Gottes und Miterben Christi. Der neue Mensch ist nach dem Ebenbild des neuen Adam Jesus Christus, eine von Gott in der Auferstehung vollendete geschaffener Leiblicher und Unsterblicher Mensch.

Die Nichtigkeit und Ohnmacht alles Geschaffenen hängt mit der Trennung des Menschen von Gott zusammen, mit der Menschlichen Sünde, die ihn total von Gott abtrennt. Die Schuld Adams und die Schuld des Menschen stehen hinter dem unermesslichen Leiden aller Schöpfung. Gottes Verurteilung der menschlichen Schuld richtete sich zugleich gegen seine ganze Schöpfung, die ja den Menschen auf Erden untertan sein soll. Der Heilsplan Gottes für die Menschen beinhaltet eine neue unvergängliche Schöpfung. „Denn die Schöpfung ist der Niedrigkeit unterworfen, ohne ihren Willen, sondern um dessentwillen, der sie unterworfen hat, auf Hoffnung hin, daß auch die Schöpfung frei werden wird von der Knechtschaft der Vergänglichkeit zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes“ – Alles ist in unserer gegenwärtigen Welt der Vergänglichkeit und Sterblichkeit von Gott unterworfen, die neue Schöpfung ist jedoch unvergänglich. Die neue Erde und der neue Himmel sind keiner Vergänglichkeit mehr unterworfen –. „Denn wir wissen, daß die ganze Schöpfung zusammen seufzt und im Wehen liegt bis jetzt. Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlingsgabe des Geistes haben, auch wir selbst seufzen in uns selbst und erwarten die Sohnschaft, die Erlösung unseres Leibes. Denn auf Hoffnung hin sind wir gerettet. Die Hoffnung aber, die man sieht, ist nicht Hoffnung; denn was einer sieht, wie hofft er es noch? Wenn wir aber auf das hoffen, was wir nicht sehen, so warten wir darauf in Geduld“ (Römer 8 20-25).

Die umwälzenden Ereignisse in unserer Zeit werden sich in zwei Phasen ereignen. Die Gegenwärtige Welt wird bei der Rückkehr des Herrn auf die Erde und der Errichtung des Tausendjährigen Reiches eine umwälzende Erneuerung erfahren, die Übriggebliebene Menschheit wird eine Wiederherstellung eines paradiesischen Zustandes erleben, in einem tausendjährigen Friedensreich Christi, mit all seinen Segnungen. „Es wird zur letzten Zeit der Berg, da des Herrn Haus ist, fest stehen, höher den alle Berge, und über alle Hügel erhaben werden, und werden alle Heiden dazu laufen und viele Völker hingehen und sagen: Kommt, laßt uns auf den Berg des HERRN gehen, zum Hause des Gottes Jakobs, daß er uns lehre seine Wege und wir wandeln auf seinen Steigen! Denn von Zion wird das Gesetz ausgehen, und des HERRN Wort von Jerusalem. Und er wird richten unter den Heiden und strafen viele Völker. Da werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen. Den es wird kein Volk wider das andere ein Schwert aufheben, und werden hinfort nicht mehr krieg lernen“ (Jesaja 2, 2-4).

Was wir hier in dieser Prophezeiung sehen können ist: Das Herrn Wort, wird aus Jerusalem ausgehen. Jesus Christus wird von Jerusalem aus die Nationen regieren und ihnen Anweisungen geben, sich seiner Herrschaft unterzuordnen, denn er wird die ganze Welt regieren mit allen seinen Heiligen die er als Könige Richter und Priester einsetzen wird und sie werden im Friedensreich Christ die Physische Menschheit regieren. Die Gesetzgebung geht von Jerusalem aus. Das Resultat wird sein, dass es keine Waffen mehr geben wird und es auch keine für den Krieg notwendigen Übungen mehr geben wird. Die Waffen werden eingeschmolzen und daraus Werkzeuge des Friedens produziert. Nach den tausend Jahren der Regierung Christi auf Erden, folgt der zweite Schritt in den Ereignissen in Gottes Plan durch die Schaffung eines neuen Himmels und einer neuen Erde, in welcher die Gerechtigkeit Gottes wohnt. In dieser neuen Welt Gottes wird dann das Paradies die absolute Wirklichkeit, mit dem Himmlischen Jerusalem. „Wir erwarten aber einen neue Himmel und eine neue Erde nach seiner Verheißung, in welchen Gerechtigkeit wohnt“ (2 Petrus 3, 13).

In der gegenwärtigen Schöpfung leidet der Mensch seit seiner Erschaffung und wartet auf die zukünftigen Dinge die ihn in der Gleichgestaltung der Herrlichkeit mit Jesus Christus vereint. Unsere Hoffnung liegt in dem, was Gott uns in seinem Wort offenbart hat. Zu der Zeit wen Jesus Christus auf die Erde sichtbar zurückkehrt, werden wir das ersehnen der Schöpfung und der Menschen, die im Glauben auf die Wiederkunft Christi warten in Erfüllung gehen sehen. Die in Jesus Christus verstorbenen sind, werden auferstehen in Unverweslichkeit und in Christi Ebenbild zu einen neuen Menschen gestaltet sein. „Denn in ihm [Jesus Christus] ist alles geschaffen, was im Himmel und was auf der Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Obrigkeiten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen. Und er ist vor allem, und es besteht alles in ihm. Und er ist das Haupt des Leibes, nämlich der Gemeinde; er ist der Anfang, der Erstgeborene von den Toten, damit er in allen Dingen den Vorrang habe. Denn es ist das Wohlgefallen [Gottes] gewesen, daß in ihm alle Fülle wohnen sollte und durch ihn alles versöhnt würde zu ihm hin – indem er Frieden machte durch das Blut an seinem Kreuz –, durch ihn, es sei, was auf Erden oder was im Himmel ist (Kolosser 1, 16-20).

Als das Universum ins Dasein gerufen wurde, existierte der Sohn Gottes bereits seit Ewigkeit, alles hat Bestand in ihm er ist Schöpfer denn durch ihm und zu ihm ist alles geschaffen was geschaffen ist. Er hat die Ordnung in der Schöpfung hervorgerufen, durch sein Allmachtswort. Das Wort war Gott. Jesus Christus ist Gott, er erhält das Universum aufrecht mit der Kraft seines Wortes, die für die Existenz und das Fortbestehen des Lebens auf der Erde notwendig ist. „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist“ (Johannes 1, 1-3). Von Anfang an hatte Adam, der Mensch die Möglichkeit vom Baum des Lebens zu nehmen der im Paradies stand. Doch der Mensch hat von Adam an die Früchte der Sünde geerntet, mit all seinem Leiden bis zum heutigen Tag.

Die Zukünftige Welt wird nicht der Vergänglichkeit unterworfen bleiben, sondern der Mensch soll in der Gleichgestaltung Christi an der Erbschaft und seiner Herrlichkeit teilhaben. Der Christ erwartet einen neuen Himmel und eine neue Erde, eine Neugestaltung die wir uns nicht vorstellen vermögen und eine Stadt das himmlische Jerusalem. „Und es wird nichts Verfluchtes mehr sein. Und der Thron Gottes und des Lammes wird darin sein, und seine Knechte werden ihm dienen und sein Angesicht sehen, und sein Name wird an ihrer Stirnen sein. Und es wird keine Nacht da sein, und sie werden nicht bedürfen einer Leuchte und des Lichts der Sonne; denn Gott der Herr wird sie erleuchten, und sie werden regieren von Ewigkeit zu Ewigkeit“ (Offenbarung 22. 3).

Das Regieren mit Christus endet nicht am Ende der alten Welt, am Ende der tausend Jahre, sondern setzt sich fort auch in der neuen Welt, nach der Ordnung Gottes. Gott hat für uns eine Herrlichkeit vorgesehen die bei weitem über das hinausgeht was wir als Mensch überhaupt begreifen können, was Gott denen bereitet hat die ihn lieben und sein Gebot halten, ihm gebührt Dank Lob und Preis und Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit. Wenn nun alles dass Gesagt ist, und wir die Fülle der Wahrheit erkennen vermögen, dann kann es eigentlich nur Dankbarkeit und Anbetung aus einem frohen Gott veränderten Herzen hervorrufen. Dankbarkeit ist ein wichtiger Teil in der Anbetung Gottes. „Und der Friede Gottes regiere in euren Herzen, zu welchem ihr auch berufen seid in einem Leibe; und seid dankbar (Kolosser 3.15)! “Und siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, zu geben einen jeglichen, wie seine Werke sein werden. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, der Erste und das Letzte. Glückselig sind die, seine Gebote tun, auf daß sie Anrecht haben an dem Baum des Lebens und zu den Toren eingehen in die Stadt“ (Offenbarung. 22, 12-14).

Wenn wir Jesus Christus ehren und ihm nachfolgen, so werden wir auch vollendet werden. Der Herr hat mit uns etwas angefangen, was er auch vollenden wird, wir sind als Christen zu einer Herrlichen Wahrheit berufen, wenn wir den Gottes Wort die Schrift im Glauben annehmen. Es liegt an uns an dem offenbarten Wort Gottes festzuhalten und zu glauben. Es beinhaltet für uns unsere Kleider zu waschen, im Wasserbad des Wortes und uns fern zu halten von allen verunreinigenden Lehren und Sünden. Jesus Christus ist unseren Erlöser, wir können auf unseren Herrn Blicken der für uns ein perfektes Opfer gebracht hat damit wir teilhaben können an dem Himmlischen Jerusalem und in seinen Toren hineinzugehen und teilhaben können am Baum des Lebens der im Paradies steht. „Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt: Wer überwindet, dem will ich zu essen geben von dem Baum des Lebens, der mitten im Paradies Gottes ist“ (Offenbarung 2, 7).

Wir sind auch jetzt schon Bürger des himmlischen Jerusalems wo Jesus Christus der verklärte Menschensohn thront. Wir haben Zugang zum Thron Gottes unsere Gebete werden dort vorgebracht, wir erscheinen vor Gottes Thron durch Jesus Christus der unsere Rechtfertigung und Heiligung ist. John F Walvoord: Die Gegebenheiten, mit denen es das Volk des Neuen Bundes zu tun hat, sind in ihrer Art sogar noch eindrucksvoller, den die Menschen sind nun zum himmlischen Jerusalem und zu den vielen tausend Engeln und zu der Versammlung gekommen. Gemeinde der Erstgeborenen bezieht sich auf die Versammlung all derer, deren Erbrecht bereits bestätigt ist. Sie haben bereits Eingang in den himmlischen Bereich gefunden, wo die Engel sind. Die Christen haben jetzt schon Zugang zum Himmlischen Jerusalem durch Jesus Christus zu der Festversammlung der Engel. Kommentar Ende. Die Gemeinde der Erstgeborenen ist im Himmel aufgeschrieben. Sie kamen zu dem Mittler des neuen Bundes Jesus, dessen versöhnendes Blut nicht nach Rache schreit wie das des ermordeten Abel, sondern den Anhängern des Neuen Bundes die die Aufnahme in Gottes Reich sichert. „Sondern ihr seid gekommen zu dem Berg Zion und zur Stadt des lebendigen Gottes, dem Himmlischen Jerusalem; und zu Menge vieler tausend Engeln, zu einer Festversammlung, und zu der Gemeinde der Erstgeborenen, die im Himmel angeschrieben sind, und zu Gott, den Richter über alle, und zu den Geistern der Vollendeten Gerechten und zu dem Mittler des neuen Bundes, Jesus, und zu dem Blut der Besprengung, das besser redet als das des Abel“ (Hebräer 12, 22-24).

Die, die zu der Zeit am Leben waren für die der Hebräer Brief ursprünglich geschrieben war, empfingen durch den Brief die Ermutigung, dass sie auch Zugang zum Himmlischen Jerusalem hatten, sowohl wie auch, dass ihr Name im Himmel aufgeschrieben ist. Sie kamen zu Gott den Richter über alle, in Jesus Christus. Die Namen die Jesus Christus angehören, sind im Himmlischen Jerusalem aufgeschrieben, die zu dem Mittler des neuen Bundes Jesus Christus gekommen sind und durch sein Opfer in seinem Blut angenommen sind, diese haben echte Buße und Bekehrung in ihrem Herrn Jesus Christus erfahren. Was ist aber mit den Verstorbenen, den Geistern der Vollendeten Gerechten? „Denn der Staub [Mensch] muß wieder zu der Erde kommen, wie er gewesen ist, und der Geist wieder zu Gott, der ihn gegeben hat“ (Prediger 12, 7). Es ist der Geist des Menschen der bei dem Tod wieder zu Gott zurückkehrt der ihn bei der Geburt des Menschen gegeben hat. Es ist hier nicht die Rede von einer unsterblichen Seele. Was sagte Jesus bei seinem Tod: „Vater ich befehle meinen Geist in deine Hände!“ (Lukas 23,46). Als Stephanus gesteinigt wurde sprach er: „Herr Jesus, nimm meinen Geist auf“ (Apostelgeschichte 7, 59).

Der Christ hat in seinem gegenwärtigen Leben Zugang zum Throne Gottes im Himmel, in seinen Gebeten ist er in Jesu Christus mit Gott in Verbindung. Nach seinem Tod wird der Geist des Menschen wieder zu Gott gehen, der ihn gegeben hat und wird in der Auferstehung der vollendeten Gerechten in einem neuen Leib, der in der Gleichgestaltung Christi beschaffen sein wird erscheinen. Jesus Christus ist der Erstgeborene von vielen Brüdern, der allein die Unsterblichkeit hat und im Himmel ist. Es mag für einige schwer sein zu begreifen aber die Unsterblichkeit wird erst bei der Wiederkunft des Herrn Jesus Christus stattfinden in einer Auferstehung. Es gibt nur einen der Unsterblichkeit hat, Jesus Christus, „…der Selige und allein Gewaltige, der König aller Könige und Herr aller Herren, der allein Unsterblichkeit hat, der da wohnt in einem Licht, da niemand hinzukommen kann, welchen kein Mensch gesehen hat noch sehen kann; dem sei Ehre und ewige Macht! Amen“ (1. Timotheus 6, 15-17). Die Schrift ist in seiner Eindeutigkeit nicht zu übertreffen, Jesus Christus der Sohn Gottes sagte über die Auferstehung und über das Gericht: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Es kommt die Stunde und es ist schon jetzt, daß die Toten die Stimme Gottes hören werden, und die sie hören, werden leben. Denn wie der Vater Leben hat in sich selber, so hat er auch den Sohn gegeben, Leben zu haben in sich selber, und er hat ihm Macht gegeben, auch das Gericht zu halten, weil er der Sohn des Menschen ist. Verwundert euch darüber nicht. Denn es kommt die Stunde, in welcher alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören werden, und es werden hervorgehen: die Gutes getan haben, zur Auferstehung des Lebens, die aber Böses getan haben, zur Auferstehung des Gerichts“ (Johannes 5, 24-29).

Es sollte eigentlich nicht schwer zu verstehen sein dass allein Jesus Christus Unsterblichkeit hat, der in einem Lichte Wohnt, da niemand hinzukommen kann. Wir können auch diese Schriftstelle nicht einfach ignorieren. Es ist keiner in den Himmel aufgefahren außer der vom

Himmel ist, Jesu Christus unser Herr. Der Himmel ist dann wohl offensichtlich nicht der Ort des neuen Menschen, der in der Gleichgestaltung Jesu Christi verherrlicht aufersteht! Für den Menschen ist es bestimmt vom Tode aufzuerstehen. Auferstehen werden alle die in den Gräbern sind. Die durch die Frucht des Geistes gutes getan haben in Jesus Christus, werden zuerst Auferstehen zum ewigen Leben, wie auch Jesus Christus als Erstling der Auferstehung vorangegangen ist. Die aber Böses getan haben, und dass sind alle Menschen, werden zum Gericht auferstehen, sie werden nach ihren Werken sich vor Jesus Christus zu verantworten haben, diese werden so auferweckt, dass der Tod über sie Macht hat, mit anderen Worten, sie werden Sterblich sein, im Gegensatz zu denjenigen, die in der ersten Auferstehung teilhaben. Jesu sagt in seiner Offenbarung an Johannes: „Glückselig ist der und heilig, der teilhat an der ersten Auferstehung. Über diese hat der zweite Tod keine Macht; sondern sie werden Priester Gottes und Christi sein und mit ihm regieren tausend Jahre“ (Offenbarung 20, 6). Gibt es als Beschreibung, eine erste Auferstehung, so gibt es auch eine Zweite. Wie es den ersten Tod gibt den wir alle sterben, danach die Auferstehung, gibt es auch den zweiten Tod der endgültig alles beendet.

   
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