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Nachdem die tausend Jahre der Regierung im Friedensreich Christi vollendet sind, wird der Satan der Verführer der tausend Jahre im Abgrund verschlossen war wieder für eine kurze Zeit freigelassen. Offenbarung. 20, 1-3 „Und ich sah einen Engel vom Himmel herabfahren, der hatte den Schlüssel zum Abgrund und eine große Kette in seiner Hand. Und er ergriff den Drachen, die alte Schlange, welcher ist der Teufel und Satan, und band ihn tausend Jahre. Und warf ihn in den Abgrund und verschloß ihn und versiegelte über ihm, damit er die Völker nicht mehr verführe, bis vollendet würden die tausend Jahre. Und danach muß er losgelassen werden eine kleine Zeit“. Die Menschen die in der zweiten und Letzten Auferstehung auferstehen, werden zum Gericht auferstehen, wie schon in der Abhandlung über die Auferstehung erwähnt wurde. Es wird eine Auferstehung zum Gericht derjenigen sein die nicht an Jesus Christus geglaubt haben und im Unglauben verstorben sindJesus sprach mit den Pharisäern die nicht an Jesus Christus glauben wollten. „Und er sprach zu ihnen: Ihr seid von unten her, ich bin von oben her; ihr seid von dieser Welt, ich bin nicht von dieser Welt. Darum habe ich euch gesagt, daß ihr sterben werdet in euren Sünden; denn wenn ihr nicht glaubt, daß ich es bin, so werdet ihr sterben in euren Sünden“ (Johannes 8, 23-24). Die auferstandenen Heiligen werden mit Jesus Christus die Toten richten, die in Unglauben verstorben sind. Diese werden Gerichtet werden nach ihren Werken. Sie werden in der zweiten Auferstehung gerichtet werden. „Wer an ihn [Jesus Christus] glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, weil er nicht geglaubt hat an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes. Das ist aber das Gericht, daß das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Werke waren böse. Wer Böses tut, der haßt das Licht und kommt nicht zu dem Licht“ (Johannes 3, 18-20).

In Gegensatz zu der Ersten Auferstehung wird der Mensch in der zweiten Auferstehung unter dem Gericht stehen und nach seinen Werken gerichtet werden. Die nun zu dem Gericht auferstehen, werden von Jesus Christus und den verwandelten ewig lebenden Heiligen, die an der ersten Auferstehung teilhaben durften Gerichtet werden. „Und ich sah Throne, und sie setzten sich darauf, und ihnen wurde das Gericht gegeben; und die Seelen derer, die enthauptet waren um des Zeugnisses Jesu und um des Wortes Gottes willen, und die die nicht angebetet hatten das Tier noch sein Bild und nicht angenommen hatten das Malzeichen an ihrer Stirn und auf ihrer Hand, diese lebten und regierten mit Christus tausend Jahre. Die anderen Toten aber wurden nicht wieder lebendig, bis die tausend Jahre vollendet wurden. Dies ist die erste Auferstehung. Glückselig ist der und heilig, der teilhat an der ersten Auferstehung. Über diese hat der zweite Tod keine Macht; sondern sie werden Priester Gottes und Christi sein und mit ihm regieren tausend Jahre“ (Offenbarung 20, 4-6). (In Offenbarung. 20, 5) gibt es einen Rückbezug auf die erste Auferstehung und die mit Christus regierenden Heiligen in Vers 4. “Dies ist die erste Auferstehung“.

Nachdem die tausend Jahre vollendet sind werden die anderen Toten lebendig und werden nach ihren Werken gerichtet werden, ob gut oder böse. Nach dem das Gericht über diese Toten ergangen ist wird Gott diese Weltzeit zu einem Ende bringen. „Und ich sah einen großen, weißen Thron und den, der darauf saß; vor dessen Angesicht flohen die Erde und der Himmel, und für sie wurde keine Stätte gefunden“ (Offenbarung 20, 11). Die Erde und das ganze Universum werden aufhören zu existieren. Das Gericht vor dem weißen Thron wird vor der Vernichtung allen Physischen Lebens auf dieser Erde stattfinden. „Und ich sah die Toten, klein und groß, stehen vor Gott, und Bücher wurden Aufgetan. Und ein anderes Buch wurde aufgetan, welches ist das Buch des Lebens. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben war, nach ihren Werken. Und das Meer gab die Toten, die darin waren, und der Tod und das Totenreich gaben die Toten, die darin waren; und sie wurden gerichtet, ein jeglicher nach seinen Werken. Und der Tod und das Totenreich wurden geworfen in den feurigen Pfuhl. Das ist der zweite Tod. Und wenn jemand nicht gefunden wurde in dem Buch des Lebens, der wurde geworfen in den feurigen Pfuhl“ (Offenbarung 20, 12-15).

Der zweite Tod ist ein endgültiges Urteil hier gibt es kein zurück, kein Entrinnen mehr. Das Böse wird gänzlich ausgerottet werden. Den ersten Tod sterben alle Menschen auf Grund der Sünde die durch die ersten Menschen in die Welt kam und auf Grund der eigenen Sünden. Der Zweite Tot ist das endgültige Urteil über das Böse. Auch der Tod findet sein endgültiges Ende. Denn es wird kein Tod mehr geben, denn diejenigen die in Jesus Christus gestorben und verwandelt sind werden auf ewig Leben, sie können auch nicht mehr Sterben. Diejenigen die im Buch des Lebens geschrieben sind werden gerichtet nach ihren Werken und werden ihren Lohn erhalten. Die Bösen die im zweiten Tod ihr endgültigen Urteil und Lohn erhalten, werden im Feuer ausgelöscht werden. „Da nun das alles zergehen wird, wie müßt ihr dann dastehen mit heiligem Wandel und Gottseligkeit, daß ihr wartet und eilet auf das Kommen des Tages Gottes, an welchem die Himmel vom Feuer zergehen und die Elemente vor Hitze zerschmelzen werden! Wir erwarten aber einen neuen Himmel [Universum] und eine neue Erde nach seiner Verheißung, in welchen Gerechtigkeit wohnt“ (2. Petrus 3, 11-13).

Wenn Satan losgelassen wird am Ende der Zeit, wenn die tausend Jahre vollendet sind, wird er ausgehen die Völker zum Krieg anzustacheln, alle die weiterhin an Satans Weg, an seinem System festhalten wollen werden sich gegen Gott erheben. Der Widersacher wird freigelassen sein und geht hin um Völker zum Streit heranzuführen, sowie er es zur Großen Trübsal Zeit vor dem tausendjährigen Friedensreich Christi tun wird und die Armeen gegen Jerusalem führen wird wo sie total vernichtet werden. Und wiederum werden sich Armeen am Ende der tausend Jahre versammeln um gegen ein friedliches Jerusalem am Ende der tausend Jahre zu kämpfen. Und sie werden wiederum ihr Urteil empfangen, in einer Totalen Vernichtung. „Und wenn die tausend Jahre vollendet sind, wird der Satan losgelassen werden aus seinem Gefängnis und wird ausgehen, zu verführen die Völker an den vier enden der Erde, den Gog und den Magog, sie zu versammeln zum Krieg; deren Zahl wie der Sand am Meer. Und sie zogen herauf auf die Breite der Erde und umringten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt. Und es fiel Feuer vom Himmel und verzehrte sie“ (Offenbarung 20, 7-9).

Das Feuer vom Himmel verzehrte sie und reduzierte sie zu Asche, es bleibt somit nichts von ihnen übrig. Es ist erstaunlich wie wenig die Menschheit aus ihrer vergangenen Geschichte gelernt hat und immer wieder unter dem Einfluss des Satans sich verführen lässt. Gog und Magog und all die anderen Völker die gegen Gott rebellieren am Ende der Tausend Jahre der Friedensherrschaft Christi werden vom Teufel verführt, gegen Jerusalem anzugehen, dies ist des Teufels und seiner Dämonen letzte Tat und sie werden gequält werden Tag und Nacht in den Pfuhl von Feuer, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Und der Teufel, der sie verführte, wurde geworfen in den Pfuhl von Feuer und Schwefel, wo das Tier und der falsche Prophet waren; und sie werden gequält werden Tag und Nacht von Ewigkeit zu Ewigkeit“ (Offenbarung 20, 10). Was bedeutet aber das Gericht über diese anderen Toten die nach den Tausend Jahren im Gericht stehen, sind sie von vorn her verurteilt. Wenn das so wäre wofür wäre ein Gericht notwendig? „Es hat aber auch von diesen geweissagt Henoch, der siebente von Adam an, und gesprochen: << Siehe, der Herr ist gekommen mit seinen vielen tausend Heiligen, Gericht zu halten über alle und zu strafen alle Gottlose unter ihnen für alle Werke ihres Gottlosen Wandels, womit sie gottlos gewesen sind, und für all das Harte, das die Gottlosen Sünder wieder ihn [Gott ]geredet haben.>>“ (Judas 14-15).

Der Mensch soll nach seinen Werken gerichtet werden! Wir können es mit unserer heutigen Begebenheit vergleichen den das Gericht soll anfangen am Hause Gottes. In dieser Heilszeit steht Christi Gemeinde unter dem Gericht. Sie wird daran beurteilt ob sie Treu am Wort Gottes festhält, ob sie für das Wort kämpft das überliefert ist. Paulus schreibt Timotheus über die, die sich verstricken in vielerlei Lüsten und sagt: „Aber du Gottesmensch, fliehe solches! Jage aber nach der Gerechtigkeit, der Gottseligkeit, dem Glauben, die Liebe, der Geduld, der Sanftmut; kämpfe den guten Kampf des Glaubens; ergreife das ewige Leben, wozu du auch berufen bist und bekannt hast das gute Bekenntnis vor vielen Zeugen“ (1 Timotheus 6, 11-12). Paulus schrieb der Gemeinde in Korinth die Gerichtliche Auseinandersetzungen untereinander hatten und dafür Menschen von außerhalb der Gemeinde bemühten, zwischen ihnen zu Richten und sagt über das Richten: „Wißt ihr nicht, daß die Heiligen die Welt richten werden? Wenn nun die Welt von euch gerichtet wird, seid ihr dann nicht würdig, geringste Sachen zu richten? Wißt ihr nicht, daß wir über Engel richten werden? Wie viel mehr über die Dinge des irdischen Lebens“ (1. Korinther 6, 2-3). Die Heiligen werden über die Welt und Engel richten zu der Zeit wen diese Welt zu Ende gehen wird, wenn all das verborgene des Menschen gerichtet wird durch das Evangelium von Jesus Christus unserem Herrn und den Heiligen. „… an dem Tage, da Gott das Verborgene der Menschen durch Jesus Christus richten wird nach meinem Evangelium“ (Römer 2, 16).

Es ist offensichtlich dass nichts unreines irgendein Anteil an der neuen Welt haben kann, die Gott mit seinem Paradies auf dieser Erde nach den tausend Jahren schaffen wird und dem Himmlischen Jerusalem dass auf die neue Erde von Gott hernieder kommen wird. Der neue Mensch der Unsterblich ist wird dort sein und in die Stadt hineingehen. Paulus sagt deutlich das Ungerechte das Reich nicht erben können. „Wißt ihr nicht, dass die Ungerechten das Reich Gottes nicht ererben werden? Lasst euch nicht verführen! Weder Hurer noch Götzendiener noch Ehebrecher noch Weichlinge noch Knabenschänder, noch Diebe noch Habsüchtige noch Trunkenbolde noch Lästerer noch Räuber werden das Reich Gottes ererben“ (1. Korinther 6, 9-10).

Nur der neue Mensch der in der Gleichgestaltung Jesu Christi eine neue veränderte Kreatur geworden ist und nach dem neuen Adam gestaltet ist, in einer Unvergänglichkeit, wird an dem Paradies und dem Baum des Lebens teilhaben und zu den Toren der Stadt eingehen. Es wird eine neue Schöpfung sein ein neuer Himmel und eine neue Erde wo die Gerechtigkeit wohnt. Es wird dort keine Tränen des Leids, noch Geschrei geben. Der neue unsterbliche Mensch wird dort ein ewig glückliches, Glückseliges Leben führen. Das Himmlische Jerusalem wird zu den Menschen auf die neue herrliche Erde herabkommen, denn Gott wird immer bei ihnen wohnen und ihr Gott sein. Gott will in dieser innigen Gemeinschaft mit seinem Volk verbunden sein. „Und ich hörte eine große Stimme vom Himmel, die sprach: Siehe da die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein; und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er sprach zu mir: Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiß!“ (Offenbarung 21, 3-5).

Jesus Christus selbst, Gottes Lamm, bezeugt dies, dass das Himmlische Jerusalem der absolut Endgültigen Erfüllung des Planes Gottes entspricht in dieser Gemeinschaft, dass eins sein mit dem Vater. Es gab von Anfang der Schöpfung im Paradies die Möglichkeit von dem Baum des Lebens zu nehmen und für immer in einer innigen Gemeinschaft mit Gott zu Leben. Durch die Sünde wurde der Mensch von Gott getrennt. Durch Jesus Christus unserem Herrn sind wir mit Gott versöhnt, damit wir Anteil haben an den Himmlischen Plan Gottes. „Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast, daß sie eins seien, gleich wie wir eins sind, ich in ihnen und du in mir, auf daß sie vollkommen eins seien…“ (Johannes 17, 22-23). Jesus Christus der Anfang und das Ende aller Dinge sagt klar dass kein Sünder einen Anteil an diese Herrlichkeit haben kann, die denen bestimmt ist die Gottes Gnade in Anspruch genommen haben, die seine Gebote tun und ein Geheiligtes Leben führen, die haben ein Anrecht an den Baum des Lebens und an der Stadt, wo Jesus Christus seinen Nachfolgern die Stätte bereitet hat. Auch Abraham schaute im Voraus auf diese Stadt die von einen Weisen Baumeister konstruiert ist. „…denn er wartete auf die Stadt, die einen festen Grund hat, deren Baumeister und Schöpfer Gott ist“ (Hebräer 11, 10).

Durch Jesus Christus sind wir gerettet, er ist der Anfang aller Dinge der Schöpfer und auch der Vollender. Wenn wir bekehrte und durch den Heiligen Geist veränderte Menschen sind, wird uns Christi Gerechtigkeit angerechnet, so dass jeder, der in Jesus Christus Gerechtfertigt ist und an ihn Glaubt, in einer innigen Gemeinschaft mit Gott Leben kann. „Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, der Erste und der Letzte. Glückselig sind, die seine Gebote tun, auf das sie Anrecht haben an den Baum des Lebens und zu den Toren eingehen in die Stadt“ (Offenbarung 22, 13-14). Die Gerechten und Heiligen sind Teil des Reiches Gottes. Was die folgende Schrift aussagt ist schon in den Anderen Schriften klar geworden, dass kein Sünder Anteil haben kann, an den Dingen die Gott seinen Nachfolgern bereitet hat. „Draußen aber sind die Hunde und die Zauberer und die Hurer und die Mörder und die Götzendiener und alle, die die Lüge lieb haben und tun“ (Offenbarung 22, 15). Diese Schriftstelle besagt ganz einfach dass die unbelehrbaren Sünder die Ungerechten, kein Anteil am Reich Gottes haben werden.

Unsere Hoffnung und Zukunft liegt in den Händen Gottes der sein Sohn Jesu Christus sandte damit die Gläubigen und Heiligen ewiglich im Reich Gottes Leben und Wirken sollen.„Ich, Jesus, habe meinen Engel gesandt, euch solches zu bezeugen für die Gemeinden. Ich bin die Wurzel und das Geschlecht Davids, der helle Morgenstern. Und der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen dürstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst“ (Offenbarung 22, 16-17). Jesu Christus sagt von sich selbst dass er die Wurzel Jesses ist aus dem Geschlecht Davids der Helle Morgenstern der da Gibt das Wasser des Lebens umsonst. Die Braut ist die Gemeinde Christi ein Geistlicher Organismus die Jesus Christus für sich erworben hat und hat für sie einen hohen Preis gezahlt. Die Gemeinde Christi lebt heute in einer Welt der Gottlosigkeit. Es wird jedoch die Zeit kommen da keine Zeit mehr sein wird. Gott handelt mit dem Menschen mit großer Geduld. Es gibt genug Beweise für die Existenz des Allmächtigen Schöpfergottes, deshalb wird der Mensch sich dem Gericht nicht entziehen können. Das Gericht vor dem weisen Thron wird stattfinden für alle die in der zweiten Auferstehung erscheinen werden. Der Mensch kann sich selbst in nichts vor Gott rechtfertigen oder entschuldigen, es ist alles vor Gott aufgedeckt, nichts bleibt vor ihm verborgen. Gott hat sich dem Menschen als Schöpfergott offenbart, so dass der Mensch keine Entschuldigung hat. Jeder kann Gottes wirken an seinen Schöpfungswerke erkennen! „Denn was man von Gott weiß, ist unter ihnen offenbar; denn Gott hat es ihnen offenbart. Denn sein unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit der Schöpfung der Welt ersehen und wahrgenommen an den Werken, so daß sie keine Entschuldigung haben, weil sie Gott kannten und haben ihn nicht gepriesen als Gott noch ihm gedankt, sondern sind in ihren Gedanken dem nichtigen verfallen, und ihr unverständiges Herz ist verfinstert“ (Römer 1, 19-21).

Der Mensch bleibt in seinem verdunkelten und Finsteren Zustand von Gott abgeschnitten. Der Mensch bleibt auch weiterhin auf seinem finsteren Wege hingegeben in allem Eifer seiner Selbstsucht nachzugehen und zu tun was ihn selbst und anderen schadet. Es gibt keine Unkenntnis über die Menschliche Natur, der Mensch wird die volle Konsequenz für sein Handeln tragen. Weil der Mensch im Grunde weiß, dass das was er tut und rechtfertigt Strafgericht für ihn bedeutet, er tut es nicht nur, sondern hat auch Gefallen daran, dass andere in Gleicherweise in ihren Gelüsten Leben. „Darum hat sie Gott auch dahingegeben in den Gelüsten ihrer Herzen in die Unreinigkeit, ihre eigenen Leiber an sich selbst zu schänden, sie die Gottes Wahrheit verwandelt haben in Lüge und haben das Geschöpf geehrt und ihm gedient mehr als den Schöpfer, der da gelobt ist in Ewigkeit Amen“ (Römer 1, 24-25). Weil der Mensch Gott ignoriert hat, ignoriert Gott auch den Menschen und belässt ihn seinen Perversionen, in den schändlichen Leidenschaften, der Mensch wird für alles was er getan hat Gott Antwort geben müssen. „Darum hat sie Gott dahingegeben in schändliche Leidenschaften; denn ihre Frauen haben den natürlichen Umgang verwandelt in den unnatürlichen; desgleichen haben auch die Männer den natürlichen Umgang mit der Frau verlassen und sind aneinander erhitzt in ihren Lüsten und haben Mann mit Mann Schande getrieben und den Lohn ihrer Verirrung, wie es denn sein mußte, an sich selbst empfangen“ (Römer 1, 26)

Der Mensch mit seiner Feindseligen Haltung hat Gott für nichts geachtet in seinem verkehrten Sinn, hat er alle denkbaren und undenkbaren Handlungen von Perversionen nicht nur im seinen verdrehten Sinn ausgedacht, sondern auch ausgeführt. Die folgenden Auflistungen sind ein Spiegelbild einer Gottlosen Gesellschaft die Gott verlassen hat und Gott verlassen ist. „Und gleichwie sie es nicht für wert geachtet haben, Gott zu erkennen, hat sie Gott auch dahingegeben in verkehrten Sinn, zu tun was sich nicht geziemt, voll von aller Ungerechtigkeit, Hurerei, Schlechtigkeit, Habgier, Bosheit, voll Neid, Mord, Hader, List, Niedertracht; Ohrenbläser, Verleumder, Gotteshasser, Frevler, Hochmütige, Prahler, erfinderisch im Bösen, den Eltern ungehorsam, unvernünftig, treulos, lieblos, unversöhnlich, unbarmherzig. Sie kennen Gottes Gerechtigkeit, daß, die solches tun, des Todes würdig sind, und tun es nicht allein, sondern haben auch Gefallen an denen, die es tun“ (Römer 1, 28-32).

Alles das vorher genannte wird unter dem Urteil Gottes gerichtet werden, keiner der diese Dinge tut und sich dabei noch Christ nennt, wird dem Urteil Gottes entrinnen. „Denkst du aber o Mensch, der du die richtest, die solches tun, und tust dasselbe, daß du denn Urteil Gottes entrinnen werdest? (Römer 2, 3). Keiner wird dem Urteil Gottes entrinnen können auch wenn man die Liste nicht auf sich selbst beziehen könnte, so wird man nicht Gottes Urteil entrinnen können, denn keiner kann sich vor Gott rechtfertigen, keiner wird sich vor im Rühmen können ein Gerechter Mensch gewesen zu sein. Was kann den Gottlosen zur Reue und Umkehr führen? Nur aus der Gnade Gottes kann der Mensch Reue empfinden wenn Gott ihm seinen Sinn dazu öffnet. Nur Gottes Güte wird den Sünder zur Umkehr führen. Gott wird niemals den Menschen zu irgendetwas zwingen und er bedroht auch niemand. Es ist aus Gottes Souveräne Gnadenwahl dass der Menschen zu Buße und Umkehr geleitet wird. „Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte, Geduld und Langmut und weißt nicht, dass Gottes Güte dich zur Buße leitet?“ (Römer 2, 4).

Das Menschliche Herz ist von seiner Natur aus verstockt und unbußfertig und fügt immer mehr Ungerechtigkeit zu seinen Ungerechten Taten hinzu, die beim Gericht Gottes gerichtet werden. Du aber nach deinem verstockten und unbußfertigen Herzen häufst dir selbst den Zorn auf für den Tag des Zorns und der Offenbarung des gerechten Gerichtes Gottes, welcher einem jeglichen geben wird nach seinen Werken: (Römer 2, 5-6). Die Toten werden nach ihren Werken gerichtet in der Auferstehung zum Gericht. Diejenigen Christi Nachfolger die nach guten Werken trachten in Herrlichkeit nach Ehre Unvergänglichkeit werden in Ewigkeit Leben, sie werden bei der Wiederkunft Christi auferstehen. „…denen, die mit Geduld in Guten Werken trachten nach Herrlichkeit und Ehre und Unvergänglichkeit, ewiges Leben; (Römer 2, 7). Die aber der Wahrheit nicht gehorchen in ihrer Boshaftigkeit und Ungerechtigkeit und unverändert weiter Leben in der Finsternis werden in Angst dem Gericht entgegen sehen. „…aber denen die da streitsüchtig sind und der Wahrheit nicht gehorchen, gehorchen aber der Ungerechtigkeit, Ungnade und Zorn; Trübsal und Angst über die Seelen jedes Menschen, der da Böses tut, zuerst über die Juden und auch über den Griechen“ (Römer 2, 8-9).

Das Gewissen des Menschen kann auch an sich selbst erkennen was Böse und was gut ist, es beschuldigt oder entschuldigt. Der Mensch kann sich jedoch nicht vor Gott rechtfertigen. Hat er ohne Gesetz gesündigt so wird er ohne Gesetz gerichtet werden. Hat er unter dem Gesetz Gesündigt so wird er aufgrund des Gesetzes Gerichtet werden. „Denn es ist kein Ansehen der Person bei Gott. Denn welche ohne Gesetz gesündigt haben, die werden auch ohne Gesetz verloren gehen; und welche unter dem Gesetz gesündigt haben, die werden durch Gesetz gerichtet werden – denn nicht die Hörer des Gesetzes sind vor Gott gerecht, sondern die Täter des Gesetzes werden gerechtfertigt werden. [Da der Mensch der ohne Gesetz lebt und von Natur sich selbst Gesetz ist, ist sein Handeln auf Grund seines Gewissens bestimmt. Die Gedanken verklagen oder entschuldigen ihn am Tage, wenn Gott das Verborgene im Menschen durch Jesus Christus richten wird. Der Mensch kann sich jedoch nicht vor Gott in irgendeiner Weise rechtfertigen noch entschuldigen]. Denn wenn die Heiden, die das Gesetz nicht haben, doch von Natur tun, was des Gesetzes ist, so sind diese, wiewohl sie das Gesetz nicht haben, sich selbst ein Gesetz, da sie beweisen, daß das Werk des Gesetzes geschrieben ist in ihren Herzen, indem ihr Gewissen es ihnen mit-bezeugt, dazu auch die Gedanken, die sich untereinander verklagen oder entschuldigen – an dem Tage, da Gott das Verborgene der Menschen durch Jesus Christus richten wird nach meinem Evangelium“ (Römer 2, 11-16)

Was können wir mit Sicherheit über das Gericht sagen? Wir können mit Sicherheit sagen dass das Gericht nach den tausend Jahre stattfinden wird und dass Christus und die Heiligen im Gericht über Engel und über die anderen vom Tode Auferstandenen Gericht halten werden, wie wir es in der Schrift gesehen haben, werden die anderen Toten nach ihren Werken Gerichtet werden. Der natürliche Mensch vermag Gottes Wege nicht zu erkennen, es ist ihm eine Torheit, ja er Verhöhnt Gottes Wege, er wird jedoch auch dafür Rechenschaft vor Gott im Gericht ablegen müssen. „Das befremdet sie, daß ihr nicht mit ihnen lauft in dasselbe wüste, unordentliche Wesen, und sie lästern; aber sie werden Rechenschaft geben dem, der bereit ist, zu richten die Lebendigen und die Toten“ (1.Petrus 4, 4-5).

Was ist aber mit den gegenwärtigen Christen die heute in dieser Welt leben und die Wiederkunft Jesu Christi erwarten bleiben sie gänzlich ungerichtet? Die Schrift sagt uns dass der Christ in der gegenwärtigen Zeit im Gericht sich befindet. Das Gericht ist jetzt über das Haus Gottes, jeder Christ der sich in der Gemeinde Christi befindet steht im Gericht. „Niemand aber unter euch leide als ein Mörder oder Dieb oder Übeltäter oder als einer, der in ein fremdes Amt greift. Leidet er aber als ein Christ, so schäme er sich nicht; er ehre aber Gott in solchen Fall. Denn es ist Zeit, daß das Gericht anfange an dem Hause Gottes. Wenn aber zuerst an uns, was wird das Ende derer sein, die dem Evangelium Gottes nicht gehorchen? Und wenn der Gerechte kaum gerettet wird, wo will der Gottlose und Sünder erscheinen?“ (1. Petrus 4, 15-18). Wenn wir jedoch nach dem Werken des Gesetzes gerichtet würden, so würden wir kaum dem Gericht entrinnen, wo würde aber dann der Sünder erscheinen können, die dem Evangelium Gottes nicht gehorchen? Wir wissen dass wir durch Jesus Christus Gerechtfertigt sind!

Jesus Christus ist alle Macht vom Vater gegeben Gericht zu halten, weil er der Sohn des Menschen ist, in ihm ist das Leben und er gibt das Leben in seiner Souveränen Allmacht wen er will. Es kommt die Zeit wenn die Toten auferstehen werden. Die gutes getan haben, in und durch Jesus Christus werden zum Leben Auferstehen, sie sind nicht von sich selbst aus Gut, sondern durch den Geist Christi sind sie befähigt das Gute zu tun. Die anderen Toten aber die das Böses getan haben und Gott nicht als Gott geehrt haben, werden zum Gericht auferstehen, -- was bedeutet dass sie nach ihren Werken gerichtet werden. „Denn wie der Vater Leben hat in sich selber, so hat er auch dem Sohn gegeben, Leben zu haben in sich selber, und er hat ihm Macht gegeben, auch das Gericht zu halten, weil er der Sohn des Menschen ist. Verwundert euch darüber nicht. Denn es kommt die Stunde, in welcher alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören werden, und es werden hervorgehen: die Gutes getan haben, zur Auferstehung des Lebens, die aber Böses getan haben, zur Auferstehung des Gerichts“ (Johannes 5, 26-29). Wie es eine Auferstehung zum Leben gibt, so gibt es auch eine Auferstehung zum Gericht für diejenigen die dem Evangelium nicht Gehorsam gewesen sind. Nach der tausendjährigen Regierung im Reich Gottes, werden diejenigen auferstehen die nicht an der besseren Auferstehung teilhaben, weil sie in ihrem Unglauben und Sünden gestorben sind, sie werden zum Gericht Auferstehen und nach ihren Werken gerichtet werden.

Nach den tausend Jahren wird der Satan, der Gott unserer gegenwärtigen Üblen verlorenen Welt eine kurze Zeit aus seinem Verlies losgelassen werden, und er wird wieder ausziehen, nachdem die tausend Jahre vollendet sind, die Welt zu verführen und wird sie zum Krieg zum letzten mal heranführen. Der Tag des Herrn den wir nur im Zeitraffer betrachtet haben kommt letztendlich zu seinem Höhepunkt, nachdem Satan zu seinem Letzten Angriff angesetzt hat die Völker nach der tausendjährigen Zeit des Friedens zu verführen. Die Zeit ist damit für diese Erde und Kosmos am Ende. „Denn Gott hat die Engel, die gesündigt haben, nicht verschont, sondern hat sie mit Ketten der Finsternis in die Hölle [Tartarus – Gefängnis] verstoßen und übergeben, damit sie für das Gericht festhalten werden; und hat nicht verschont die alte Welt, sondern bewahrte Noah, den Prediger der Gerechtigkeit, mit sieben anderen, als er die Sintflut über die Welt der Gottlosen brachte; und hat die Städte Sodom und Gomorra zu Asche gemacht, umgekehrt und verdammt und damit ein Beispiel gesetzt den Gottlosen, die hernach kommen würden;“ (2. Petrus 2, 4-6).

Gott hat die gegen ihn rebellierenden Engel nicht verschont, die gegen Gott gesündigt haben, sondern hat sie in die Finsternis gestoßen und aufbewahrt zum Gericht, wie er auch die frühere Welt der Gottlosen nicht verschonte, sondern sie in der Sintflut richtete. Gottes Gericht kam auch über die Gottlosen der Städte Sodom und Gomorra, diese sind als ein Beispiel gesetzt für die Gottlosen unserer Tage, die ihre Schande offen zu Schau stellen. Diese bleiben unter den Zorn Gottes und ihr Gericht schläft nicht es wird am Ende der Welt stattfinden. Alle unverbesserlichen Gottlosen Menschen werden wegen ihrer Gottlosigkeit gerichtet. Der zweite Tod ist endgültig das Los aller unverbesserlichen. Diese Erde und alles was auf ihr ist wird durch ein verheerenden Feuersturm total vernichtet und wird sich in nichts auflösen, sowie das gesamte Universum (Himmel) werden zusammen vernichtet werden, wie auch der unverbesserliche Gottlose Mensch, das ist der zweite Tod. „Und ich sah die Toten, klein und groß, stehen vor Gott, und die Bücher wurden aufgetan. Und ein anderes Buch wurde aufgetan, welches ist das Buch des Lebens. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben war, nach ihren Werken. Und das Meer gab die Toten, die darin waren, und der Tod und das Totenreich gaben die Toten, die darin waren; und sie wurden gerichtet, ein jeglicher nach seinen Werken. Und der Tod und das Totenreich wurden geworfen in den feurigen Pfuhl. Das ist der zweite Tod. Und wenn jemand nicht gefunden wurde geschrieben in dem Buch des Lebens, der wurde geworfen in den feurigen Pfuhl“ (Offenbarung 20, 12-15).

Gott wird die Schöpfung zuletzt total auflösen. Gott der diese Welt mit seinem Allmachtswort geschaffen hat wird es auch durch sein Allmachtswort zu seinem Ende bringen. Das ist das Ende dieser Weltzeit. Es wird einen neuen Himmel, ein neues Universum und eine neue Erde an ihrer Stelle geben dass unvergänglich existieren wird. „Es wird aber der Tag des Herrn kommen wie ein Dieb in der Nacht, an welchen die Himmel zergehen werden mit großen Krachen; die Elemente aber werden vor Hitze schmelzen, und die Erde und die Werke, die darauf sind werden verbrennen. Da nun das alles zergehen wird, wie müsst ihr dann dastehen mit heiligen Wandel und Gottseligkeit, daß ihr wartet und eilet auf das Kommen des Tages Gottes, an welchem die Himmel von Feuer zergehen und die Elemente vor Hitze zerschmelzen werden! Wir erwarten aber einen neuen Himmel und eine neue Erde nach seiner Verheißung, in welchen Gerechtigkeit wohnt“ (2. Petrus 3, 10-13).

Jesus brachte ein Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen und erklärte seinen Jüngern, wie es am Ende der Welt sein wird, wen die Saat voll aufgegangen ist. „Der Feind der es gesät hat, ist der Teufel. Die Ernte ist das Ende der Welt. Die Schnitter sind die Engel. Gleichwie man nun das Unkraut ausjätet und mit Feuer verbrennt, so wird es auch am ende dieser Welt gehen. Der Sohn des Menschen wird seine Engel aussenden; und sie werden sammeln aus seinem Reich alle Ärgernisse und die da unrecht tun und werden sie in den Feueroffen werfen; da wird Heulen und Zähneklappern sein. Dann werden die Gerechten leuchten wie die Sonne in ihres Vaters Reich. Wer Ohren hat der höre, der höre!“ (Matthäus 13, 39-43). Das Ende der Weltzeit wird zuletzt vollendet durch den Endgültigen Gerichtsvollzug über den Teufel und seine Dämonen, der die ganze Welt verführt hatte, zu der Zeit die ihm von Gott erlaubt wurde, bis hin zur Letzten Verführung, wie wir schon in (Offenbarung 20, 7-15) gesehen haben. Nachdem das Böse das alles vernichtende, von der Welt entfernt wurde kann es erst eine Zeit des Ewigen Friedens geben in einer neuen Welt, mit einem neuen Erde und einen neuen Himmel mit einer ewigen Stadt das Himmlischen Jerusalem, das von Gott wie eine geschmückte Braut herabkommen wird. Es wird eine Welt sein ohne Leid und Schmerz, eine für uns unvorstellbare herrliche Welt. „Und ich Johannes, sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabfahren, bereitet als eine geschmückte Braut für ihren Mann“ (Offenbarung 21, 2).

   
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